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"Der Schwarzwald schmeckt!"

05.Juni 2019 // Leseprobe aus Ausgabe 15

"Der Schwarzwald schmeckt!"

Jetzt noch schnell beim Kuckuck 19 mitmachen!
Denn der Award hilft der ganzen Region – und nicht nur den Wirten …

Wenn jemand den kulinarischen Schwarzwald bis ins Mark aufgesogen hat, dann wohl er: Ansgar Fischer, aktuell Restaurantleiter in der renommierten Käfer-Schänke in München, in Baiersbronn lebender Familienvater und leidenschaftlicher Mountainbiker. Gerade auf seinen Radtouren durch die Region lässt der langjährige Maître der Traube Tonbach, wo er an der Seite von Harald Wohlfarth zum Aushängeschild des Drei-Sterne-Hauses wurde, kaum eine Wirtschaft unbemerkt am Wegesrand liegen. Damit ist der 44-Jährige wie gemacht für die Jury des kuckuck 19 – dem in diesem Jahr erstmalig ausgelobten Schwarzwald Genuss-Award. „Wir leben hier in einer kulinarisch privilegierten Gegend“, sagt der Fachmann. Eine, die nicht einmal den Vergleich mit Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München scheuen müsse …

Warum das so ist? „Weil der Schwarzwald einfach schmeckt“, sagt Ansgar Fischer. Neue Ideen und innovative Konzepte sorgen zudem für neuen Schwung. „Ich habe in meiner Zeit in Baiersbronn viele Köche aus der Region kennengelernt, die das Know-how aus der Sterne-Gastronomie
in ihre Familienbetriebe mitgenommen haben“, erzählt der einstige Oberkellner des Jahres. Das Schöne dabei: Viele Köche hätten gar nicht erst versucht, irgendwo hinter Pfuiteufel eine Spitzengastronomie aufzubauen, sondern mit ihrem Wissen und Können die klassische Schwarzwälder Küche weitergedacht.

Innovation, Ideenreichtum, Mut und Herzlichkeit: „Genau diese Leistungen wollen wir mit dem kuckuck 19 entsprechend würdigen“, sagt Hansjörg Mair, Chef der Schwarzwald Tourismus GmbH, die den Preis ins Leben gerufen hat. In sechs Kategorien (siehe Kasten) können sich dafür in der ersten Phase noch bis Ende Juni Gastronomen, Veranstalter und Hoteliers auf www.kuckuck-award.de bewerben oder von Gästen vorgeschlagen werden. Danach kann im Internet jedermann fleißig abstimmen. Die Sieger der einzelnen Kategorien werden dann in einer Preisverleihung anlässlich der Plaza Culinaria in Freiburg bekannt gegeben (8. bis 10. November). Die Trophäe wird eine modern gestaltete Kuckucksuhr sein, die sich die Sieger ins Gasthaus hängen können.
Zusätzlich zu den Auszeichnungen in den Kategorien wird es einen Jurypreis geben. Neben Ansgar Fischer werden dabei unter anderem die frühere Deutsche Weinkönigin Josefine Schlumberger, die Landräte Frank Scherer und Dorothea Störr-Ritter sowie der Schirmherr des kuckuck 19, Landesminister Guido Wolf, über einen Innovationspreis entscheiden (alle Jurymitglieder auf www.kuckuck-award.de). „Dieser soll den Gastronomen vor allem Mut machen und zeigen, dass sie auf dem richtigen Weg sind“, betont Hansjörg Mair.

Für Ansgar Fischer bietet der kuckuck 19 für den Schwarzwald indes noch weitere Chancen, etwa in Sachen Fachkräftemangel: „In den Metropolen ist es schon schwer, Leute zu finden, auf dem Land sieht es ganz düster aus.“ Dabei sei der Schwarzwald eine tolle Region zum Leben und Arbeiten. „Das dürfen und sollen die Menschen, gerade auch durch das öffentliche Interesse an einer Preisverleihung, durchaus erfahren.“

Doch am Ende geht es beim kuckuck 19 eben auch um uns alle – um unsere Wertschätzung als Einheimische. Gutes Essen aus regionalen Produkten ohne Turbomast oder chemische Zusätze – „das kostet eben auch ein paar Mark mehr“, sagt Ansgar Fischer. Die Schwarzwälder dafür zu sensibilisieren, sei mindestens ein genauso wichtiges Anliegen des kuckuck 19. Das kann Hansjörg Mair nur unterstreichen: „Wenn wir den Schwarzwald auch weiterhin mit all unseren Sinnen genießen wollen, dann müssen wir verstehen, was für einen besonderen Schatz wir hier bereits haben.“ Dass dieser Schatz nicht unbedingt Michelin-Sterne haben muss, betont zudem Ulf Tietge, Herausgeber von #heimat, einem Medienpartner des kuckuck 19: „Es geht vielmehr um gelebte Gastfreundschaft und echte Liebe, nicht um einen Gourmet-Award.“

Und so kann man mitmachen
Vorschläge können noch bis zum 30. Juni 2019 eingereicht werden – im Internet auf der Seite
www.kuckuck-award.de, ganz einfach und kostenlos. Es ist möglich, sich selbst zu nennen oder jemanden vorzuschlagen. Auf der Website wird in der Zeit vom 20. August bis zum
10. Oktober auch abgestimmt. Die Gewinner werden am 8. November 2019 ausgezeichnet.

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